Softwarelokalisierung – was kann man sich darunter vorstellen? Nehmen Sie an, Sie öffnen ein neues Computerprogramm und möchten erste Eingaben vornehmen, da öffnet sich ein Befehlsfenster mit japanischen Schriftzeichen, die am rechten Rand beginnen und am linken enden. Nach einer anfänglichen Verwirrung werden Sie feststellen, dass Ihre neue Software nicht vollständig übersetzt wurde. Eine Lokalisierung dieser ist demnach unerlässlich und dringend notwendig.

Um eben jenes Szenario zu vermeiden, beauftragen Softwarefirmen besonders geschulte Übersetzer, um das Programm noch in der kritischen Entwicklungsphase in andere Sprachen übersetzen und an kulturelle Unterschiede anpassen zu lassen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe bedarf es spezieller Softwarelokalisierer: sie passen die Programme und Prozesse an die jeweilige landestypische Sprache und Kultur an, sodass jeder Endnutzer, egal in welchem Land, das Gefühl hat, die Software sei genau auf ihn zugeschnitten.

Anwendungsfelder

In einer Geschäftswelt, die von Tag zu Tag globaler wird, verstärkt sich auch der vorherrschende Wettbewerb. Doch genau in diesem Wettbewerb steckt auch ein hohes Erfolgspotenzial für Unternehmen egal welcher Größe. PoliLingua kann Ihr Produkt mit Hilfe unseres Teams von Fachübersetzern aus der ganzen Welt übersetzen, lokalisieren und Ihnen damit zu helfen, Ihre Software oder App an möglichst viele Menschen zu verkaufen.
Einer der wichtigsten Aspekte der Softwarelokalisierung besteht darin, dass Benutzer wissen müssen, wie sie eine Software richtig verwenden können, um so von ihren vielen Funktionen zu profitieren.
Die bekanntesten Anwendungsfelder sind folgende:

  • Verfahren, Verträge und Benutzerhandbücher
  • E-Learning
  • Webseiten, Programme und Apps
  • Intranet und Back-Office-Dienstleistungen
  • Computer- und Konsolenspiele

Text ist nicht alles

Jedoch kommt es bei der Lokalisierung von Softwareprodukten nicht nur auf die reine Übersetzung an – diverse Symbole, Musik- und Sprachausgaben, Piktogramme und Bilder ebenso wie ganze Zeichensätze müssen übertragen und angepasst werden. Ebenso muss der Übersetzer den historischen, sozialen und kulturellen Hintergrund im Kopf haben. Die Weltsprache Englisch eignet sich dafür als hervorragendes Beispiel: als offizielle Amtssprache in Australien, Irland, Kanada, Neuseeland, Südafrika, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten und als Nebensprache in 50 weiteren Ländern gesprochen, mag zwar die englische Sprache an sich dieselbe sein, doch gibt es von Land zu Land, Kontinent zu Kontinent, wesentliche Unterschiede, die der beauftragte Übersetzer kennen, beachten und umsetzen muss.
Für eben jene Übersetzungen ist nicht nur eine perfekte Sprachbeherrschung, sondern auch ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz nötig.
Nimmt man beispielsweise das japanische Befehlsfenster vom Beginn zur Hand, so müssen die Schriftzeichen in ganze Wörter übersetzt werden, die Leserichtung umgekehrt werden und im Zweifelsfall Piktogramme noch ergänzt werden. Dies alles geschieht durch einen geeigneten Softwarelokalisierer, der sich in der jeweiligen Kultur und Sprache wie in seiner eigenen Westentasche auskennt und für den auch spezielle Computerprogramme, insbesondere CAT-Tools (Computer Aided Translation) wie Trados, Déjà Vu und MemoQ und Lokalisierungsprogramme für diese Art der Übertragung nicht fremd sind.


Profis für Profis

PoliLingua greift dafür auf eigene Sprachprofis aus mehr als 30 Sprachen zurück, die Ihre Software so übersetzen und anpassen, dass der Endnutzer gar nicht erst merkt, dass das Programm übersetzt wurde. So gibt es bei PoliLingua auch Spezialisten, die u.a. an der Hochschule Anhalt in einem speziellen Bachelor-Studiengang ausgebildet wurden und die die beiden Welten – IT und Sprache – miteinander vereinen.

  • Tiefgreifende Kenntnisse der IT-Terminologie
  • Perfektes Verständnis der Ausgangs- und Zielsprache
  • Hervorragende technische Kompetenzen und Fertigkeiten
  • Enge Vertrautheit mit Software-Tools und IT-Praktiken
  • Klare Zugrundelegung hoher Standards

Internationalisierung – Lokalisierung – Lokalisierungsüberprüfung

Damit der Übersetzer aber überhaupt seine Arbeit aufnehmen kann, ist es unerlässlich, dass die Software bereits in einem frühen Stadium der Entwicklung auf ihren weltweiten Einsatz vorbereitet und dementsprechend programmiert wird. Geschieht dies erst in einem späteren Schritt oder sogar erst nach Veröffentlichung, so entstehen dem Softwarehersteller unnötige Verzögerungen und hohe Folgekosten. Ganz zu schweigen von dem Unmut der Endnutzer. Diese Punkte können jedoch vermieden werden, wenn schon früh in der Entwicklung von Software an die spätere Lokalisierung und Übersetzung gedacht und diese ebenso rechtzeitig und professionell umgesetzt wird. Einbezogen werden dabei u.a. der jeweilige Dateityp, bestimmte bestehende technische Sachzwänge, die genaue Anzahl der erlauben Zeichen, mögliche Abkürzungen und eventuell schon bestehende.
Ein weiterer Vorteil der frühzeitigen Einbeziehung eines Übersetzers und Lokalisierers zeigt sich, wenn spätere Software-Updates entwickelt werden und auf den Markt kommen sollen. Spezielle Lokalisierungstools sind heutzutage in der Lage Satzteile, die schon einmal in der Software übersetzt wurden, passend zu filtern, sodass der Übersetzer vor dem Bildschirm nur noch diese nur noch abwägen und auswählen muss, während er die neu hinzugekommenen Stellen passend dazu übersetzt.
Sollten Sie also das nächste Mal ein Programm oder eine App öffnen, werden Sie sich vielleicht an das japanische Befehlsfenster erinnern und bemerken wie viel sich inzwischen bei der Entwicklung von Software getan hat und welche Aspekte dabei stets berücksichtigt werden sollten, damit der Endnutzer ein reibungsloses Anwendungserlebnis erfährt.

5 Gründe für Ihre Softwarelokalistation bei PoliLingua

  • Lokalisierung von Apps für iOS und Android
  • Lokalisierung von Webseiten, Programmen und Anwendungssoftware
  • SEO-freundliche Übersetzungen
  • Überprüfung von Sprache, Bild und Ton
  • Layout-Testläufe